Archiv der Kategorie: Kultur & Konsum

kleine momente…

Magie ist ein Teil, den jeder Mensch in seinem Herzen trägt. Sie lässt jeden auch noch so kleinen Moment groß und bedeutend für einen werden.

Viel ist passiert in den letzten Tagen. Zuviel um Worte sprechen zu lassen. Bilder sagen gerade viel mehr und lassen mich zumindest einen kleinen Teil meines wilden Lebens preisgeben, für dass ich zurzeit einfach keine Ausdrücke finden kann, die nicht redundant wirken. Eins ist wichtig: die Magie bleibt bestehen und wird genährt von den vielen schönen Momenten voller Musik und Freundschaft. Vielleicht etwas pathetisch, vielleicht einfach auch nur wahr. Hier auf jeden Fall in Farbe.

2.9.: liebevolle werbemittelproduktion @ tape.tv

4.9: kraftklub bei tape.secret. für einen moment kehrt der sommer zurück. ideal

4.9. : max herre & band spielen für tape.tv unter den dächern. die flucht vor dem regen führt hinein in die musik

5.9. katy perry @ telekom music moments: glitzer pop, mädchen- & männerträume, curry wurst

männerträume teil 3 – fleisch am stil

Ohne weiteren Kommentar, dafür aber ein Dank an Annabelle und Facebook für’s Auftun…

office hygiene

immer schön sauber bleiben! auch im büro….

domestic decadence

auch eine form von kreativem konsum: mangel an klopapier führt zu a…. abwischen mit stil

Innen statt Außen – Olafur Eliasson im Gropius Bau

Model room, 2003; Foto: Jens Friebe; Quelle: berlinerfestspiele.de

Letztes Wochenende nutzte ich die Muße des Sonntags und das eher bescheidene Wetter um mich mal wieder kulturell zu betätigen. Angeregt von einem Bericht in meiner Lieblingssendung ‘Titel Thesen Temperamente’ (TTT) begab ich mich zum Martin-Gropius Bau. Nein, nicht um die Werke Frida Kahlos zu betrachten, wie es gefühlt eine Million Menschen an diesem Tag tun wollten, sondern um mir die Schönheiten des Dänen Olafur Eliasson anzusehen.

Schönheiten, Ja, das trifft es ziemlich gut. Ästhetik durch und durch und nach meinem Geschmack.
Nicht viel Brimborium, keine Kommentare. Einfach nur tolle Ideen, hübsch umgesetzt. “Innen Stadt Außen” ist eine Sammlung von Kunstwerken, die alle mit Licht und Reflexion spielen. Großzügig werden Spiegel, Glas und Lampen eingesetzt. Optische Illusionen, die den Betrachter zum Schmunzeln anregen oder ihn gar verständnislos im Raum stehen lassen.

Letzteres ist vor allem dadurch angeregt, dass einfach nirgends die Titel und Beschreibungen der Kunstwerke zu finden sind. Wer sich nicht gerade eine Führung leistet, macht sich entweder selbst seinen Reim und genießt, oder wirkt verlassen und unberührt.
So zumindest schienen es die Besucher zu empfinden. Entweder fasziniert oder leicht ignorant. Sonntäglicher Ausstellungstourismus at its best.

Ich hingegen bin einfach nur froh gewesen, alleine dort zu sein und mich nicht von den Interpretationsversuchen anderer beeinflussen zu lassen. Dies fiel mir besonders auf, angesichts des Kunstwerks “Model Room” auf. Die Skulpturen aus Papier, Draht und Glas, die ein bißchen aussehen als hätte ein Oberstufen Kunstkurs auf einem riesigen Tisch gewütet, werden allesamt von gelbem Licht angestrahlt. Dies taucht sie in dämmriges Licht und wirkt wie eine Stadt im Abend/Nachtschein. Schaut man über den Tisch hinweg, erscheinen die Mitbetrachter dagegen allesamt als hätten sie ihre Farbe verloren. Das gelbe Licht macht buntes Leben schwarzweiß.

Das dies jedoch “erschreckend” sei, wie eine Besucherin neben mir lautstark anmerkte, konnte ich gar nicht finden. Ihr Kommentar ließ mich angenervt weiter ziehen und feststellen, dass dies einfach nicht die Ausstellung für solche grobschlächtigen Bewertungen ist. Das Motto war auch hier (vorsicht Kalauer), dass die Interpretation doch lieber innen statt außen stattfinden sollte.

Der Mensch in Bestiengestalt – Walton Fords “Bestiarium”

Walton Ford The Sensorium, 2003 Aquarell, Gouache, Bleistift und Tinte auf Papier 152.4 x 302.3 cm © Walton Ford

Wie viele Berliner tingele ich am Wochenende gerne ins Museum. Intelektuelle und ästhetische Beflügelung ist dabei das Hauptziel. Ich gebe zu, dass ich nun bei weitem kein Kunstexperte bin, aber ein bisschen verstehe ich schon von der Materie und so erhoffe ich mir auch von der besuchten Ausstellung ein gewisses Niveau, das jedoch auch nicht meinen Kunsthorizont übersteigen soll. Ich zähle mich also persönlich als Teil des künstlerisch interessierten deutschen Durchschnitts. Soviel zu mir und meiner musischen Vorkenntnis.

Genau diese sind aber wichtig zu kennen, um auch ein gewisses Verständnis für die Abgeschlagenheit aufzubringen, die ich nach (und teilweise auch schon während) meines Besuchs des Bestiarium von Walton Ford im Hamburger Bahnhof empfand. Die dort gezeigten Bilder entsprechen nun bei weitem nicht dem was dem durchschnittlichen Kunstinteressenten bekannt ist. So war mir zwar bewusst, dass im Mittelpunkt der Aquarelle Tiere stehen und das diese – zum Teil – recht menschliche Posituren einnehmen, doch der Hintergrund war mir schlichtweg nicht geläufig. Und hier, wie auch schon in der zuletzt von mir besuchten Exhibition der Bilder Thomas Demands, machte die Juxtaposition von Texten und Bildern, nicht nur die Gesamtheit, sondern auch die Wirkungsweise der Gemälde aus.

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Kuschlig war gestern – Post-it Kunst für Zuhause

Ach, wie toll!!! Als Fan kleiner, schöner, bunter Sachen liebe ich das hier natürlich sehr und möchte meine Wohnung damit einrichten.

Wäre es doch nicht so furchtbar ungemütlich….

Post-it lamp

Post-it couch

Sonic

Thanks to: TheJunction (for the discovery), Just Keep The Change & Mad Silence (for these awesome pics)

Season Greetings…

Der Advent hat heute begonnen. Wenn man nicht wie ich 7 Tage die Woche arbeiten muss, wahrscheinlich mit die schönste Zeit im Jahr. Bunte Lichter, tolle Süßigkeiten, Weihnachtsmärkte und lecker Glühwein. (Wer hier einen Tipp zu Berliner Weihnachtsmärkten hat, poste mir bitte einen Kommentar…!)

Gestern hatte ich auch schon meinen persönlichen Kick-Off und dürfte schon die ersten hübschen und äußerst dezenten Dekorationen bewundern. Jippiiiiee!!!

Heute geht es dann gleich weiter. Die Norweger übergeben unserem Lieblings-Party-Bürgermeister Wowi einen Weihnachtsbaum und meine nordische Freundin Ingrid darf dabei als Weihnachtsfrau auftreten. Sie kündigte außerdem an, dass es danach auch Wurst gibt. Na dann…

Ich wünsche euch allen einen schönen Start in die Season und jede Menge tollen Weihnachts-Trash.

Und nicht vergessen: Santa’s already on his way….

Ein Paradis für Weihnachtsbäume

Seit ungefähr einer Woche muss ich jeden morgen auf dem Weg zur Arbeit einmal kurz grinsen.

Der Grund ist dieser hier:Weihnachtsbaum-Paradis

Eine Straßeninsel auf der bald Weihnachtsbäume  zwischen einer Autoreparatur, einer Frittenbude, Reklametafeln und Autoabgasen verkauft werden. Wenn das nicht das Paradis ist, das sich alle Weihnachtsbäume nach Verlassen der Baumschule vorstellen, dann weiß ich auch nicht mehr weiter… :)